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Geheimhaltungsvereinbarung 2026: Vorlage als Word und PDF

Vor jeder ernsthaften Zusammenarbeit werden Zahlen, Verfahren oder Kundenlisten offengelegt. Die Geheimhaltungsvereinbarung, oft NDA genannt, hält fest, was damit geschehen darf und was nicht.

Diese Vorlage gibt es in der einseitigen und in der beidseitigen Fassung. Sie zwingt zu einer konkreten Beschreibung des Gegenstands, denn genau daran entscheidet sich später, ob die Vereinbarung trägt.

Geheimhaltungsvereinbarung erstellenZahlung per Überweisung nach Erhalt
  • In wenigen Minuten ausgefüllt, ohne Termin
  • Jeder Auftrag wird vor dem Versand von Hand geprüft
  • Zustellung in der Regel innerhalb weniger Stunden
  • 14 Tage Zugang, Fragebogen jederzeit fortsetzbar
  • Auf Ihre Angaben zugeschnitten, keine Blankovorlage
  • Nach aktueller Rechtslage aufbereitet, Stand 2026
  • Word-Datei zum Weiterbearbeiten
Betrag
39,00 EUR
Formate
PDF und DOCX
Zustellung
Nach der Prüfung per E-Mail
Prüfung
Von Hand, vor dem Versand
Stand
Stand 01/2026
  1. In wenigen Minuten

    Vier kurze Angaben, dann führt Sie der Fragebogen durch Ihr Dokument. Sie brauchen keinen Termin, Sie reichen nichts nach, und Sie warten auf keinen Rückruf. Unterbrechen können Sie jederzeit und über den Link in Ihrer Rechnung weitermachen.

  2. Von Hand geprüft

    Bevor Ihr Dokument herausgeht, sieht es jemand von uns durch. Erst danach wird es zugestellt, in der Regel innerhalb weniger Stunden. Fällt dabei etwas an Ihren Angaben auf, melden wir uns bei Ihnen.

  3. Auf Ihren Fall zugeschnitten

    Sie bekommen keine Blankovorlage zum Selbstausfüllen. Der Fragebogen fragt genau die Punkte ab, auf die es bei diesem Dokument ankommt, und was auf Sie nicht zutrifft, steht am Ende auch nicht darin.

Musteransicht

So sieht Ihre Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) aus

Ein Auszug aus dem fertigen Dokument, mit erfundenen Beispielangaben. Beim Ausfüllen entsteht Ihres live neben dem Formular.

Geheimhaltungsvereinbarung

beidseitig

Zwischen

Partei 1
Michael Krüger
Anschrift
Am Alten Markt 9, 10115 Musterstadt
Kontakt
erika.beispiel@example.de

und

Partei 2
Erika Beispiel
Anschrift
Lindenallee 27, 10115 Musterstadt
Kontakt
erika.beispiel@example.de

wird folgende Geheimhaltungsvereinbarung geschlossen.

§ 1 Anlass und Zweck

Anlass der Offenlegung ist: eine geplante Zusammenarbeit im Vertrieb

Die offengelegten Informationen dürfen ausschließlich zu folgendem Zweck verwendet werden: Rechnung 2026-114. Jede andere Verwendung, insbesondere eine eigene wirtschaftliche Verwertung, ist untersagt.

Beide Parteien legen einander Informationen offen. Die Pflichten dieser Vereinbarung treffen jede Partei für die Informationen, die sie von der anderen erhält.

Ein Anspruch auf den Abschluss eines weiteren Vertrages entsteht durch diese Vereinbarung nicht.

§ 2 Vertrauliche Informationen

Vertraulich im Sinne dieser Vereinbarung sind folgende Informationen:

  • Kalkulationen, Lieferantenkonditionen und die Entwicklungsunterlagen des neuen Modells

Erfasst sind diese Informationen unabhängig davon, ob sie mündlich, schriftlich, elektronisch oder auf andere Weise übermittelt werden, ebenso Auswertungen und Zusammenstellungen, die aus ihnen abgeleitet werden.

Eine gesonderte Kennzeichnung ist nicht erforderlich. Es genügt, dass die Information unter die vorstehende Beschreibung fällt.

Warum es hier konkret wird

Eine Klausel, die pauschal alle Informationen für vertraulich erklärt, hilft im Streit nicht weiter. Wer einen Verstoß geltend macht, muss darlegen, welche konkrete Information geschützt war. Deshalb steht oben ein benannter Gegenstand und keine Allformel.

§ 3 Ausnahmen

Nicht vertraulich sind Informationen, die

  • der empfangenden Partei vor der Offenlegung nachweislich bereits bekannt waren,
  • zum Zeitpunkt der Offenlegung öffentlich zugänglich sind oder danach ohne Verstoß gegen diese Vereinbarung öffentlich zugänglich werden,
  • die empfangende Partei unabhängig und ohne Nutzung der vertraulichen Informationen selbst entwickelt hat,
  • der empfangenden Partei von einem Dritten ohne Verschwiegenheitspflicht rechtmäßig überlassen wurden.

Wer sich auf eine dieser Ausnahmen beruft, muss ihre Voraussetzungen darlegen. Empfehlenswert ist deshalb eine eigene Dokumentation des Kenntnisstandes vor der Offenlegung.

Besteht eine gesetzliche oder behördliche Pflicht zur Offenlegung oder verlangt ein Gericht die Herausgabe, darf die Information im erforderlichen Umfang offengelegt werden. Die andere Partei wird darüber, soweit zulässig, vorher unterrichtet, damit sie Schutzmaßnahmen ergreifen kann.

Das vollständige Dokument umfasst 9 Abschnitte und kommt als PDF und als bearbeitbare Word-Datei.

Was regelt eine Geheimhaltungsvereinbarung?

Sie verpflichtet die empfangende Seite, bestimmte Informationen vertraulich zu behandeln, sie nur für einen festgelegten Zweck zu verwenden und sie nicht an Dritte weiterzugeben. Einseitig ist sie, wenn nur eine Seite Informationen herausgibt, beidseitig, wenn beide Seiten offenlegen.

Der Kern ist die Definition. Wer schreibt, alle Informationen seien vertraulich, hat im Streit ein Problem: Er muss darlegen, welche konkrete Information geschützt war und dass sie nicht ohnehin bekannt oder öffentlich zugänglich ist. Eine Allformel leistet das nicht, eine gegenständliche Aufzählung schon.

Dazu gehören die üblichen Ausnahmen. Was bereits bekannt war, was öffentlich zugänglich ist, was unabhängig selbst entwickelt wurde und was rechtmäßig von einem Dritten stammt, kann niemand für sich reklamieren. Auch eine gesetzliche Pflicht zur Offenlegung geht vor.

Das Geschäftsgeheimnisgesetz schützt eine Information zudem nur, wenn sie durch angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen gesichert ist. Die schriftliche Vereinbarung mit einem klaren Gegenstand ist eine solche Maßnahme.

Der Inhalt

Diese Angaben gehören in jedes Dokument

Der Fragebogen fragt genau danach, Schritt für Schritt und mit Erklärung zu jedem Feld.

  1. Beide Parteien

    Firmierung mit Vertretung oder Name und Anschrift, damit die Beteiligten feststehen.

  2. Ein- oder beidseitig

    Verpflichtet wird eine Seite oder es verpflichten sich beide.

  3. Anlass und Zweck

    Wofür offengelegt wird und wofür die Informationen allein verwendet werden dürfen.

  4. Gegenstand

    Die vertraulichen Informationen konkret benannt, nicht als Allformel.

  5. Ausnahmen

    Bereits bekannt, öffentlich zugänglich, unabhängig entwickelt, rechtmäßig von Dritten.

  6. Weitergabe

    Nur an Beschäftigte, zusätzlich an Berater oder auch an verbundene Unternehmen.

  7. Rückgabe und Löschung

    Was am Ende mit Unterlagen und Dateien geschieht, samt Bestätigung.

  8. Dauer und Vertragsstrafe

    Wie lange die Pflicht nachwirkt und ob ein fester Betrag je Verstoß gilt.

Der Umfang

Welche Bereiche das Dokument abdecken kann

Geregelt

  • Konkret beschriebener Gegenstand
  • Zweckbindung und Weitergabekreis
  • Ausnahmen und gesetzliche Offenlegung
  • Nachlauf, Löschung und wahlweise Vertragsstrafe

Nicht geregelt

  • Nachvertragliches Wettbewerbsverbot mit Karenzentschädigung
  • Übertragung von Rechten an Erfindungen oder Software
  • Auftragsverarbeitung personenbezogener Daten
  • Exklusivität oder eine Pflicht zum Vertragsschluss

Wissenswertes

Rund um Geheimhaltungsvereinbarung (NDA)

Form
Schriftform mit beiderseitiger Unterschrift. Sie ist zugleich der Beleg für eine angemessene Geheimhaltungsmaßnahme.
Konkret schlägt umfassend
Je genauer der Gegenstand benannt ist, desto eher lässt sich ein Verstoß später überhaupt feststellen.
Nachlaufzeit
Zwei bis fünf Jahre nach Ende der Zusammenarbeit sind üblich. Eine zeitlich unbegrenzte Bindung wird eher beanstandet.
Vertragsstrafe
Sie erspart die Bezifferung des Schadens. Ist sie unangemessen hoch, kann sie herabgesetzt oder verworfen werden.
Beschäftigte einbinden
Die Pflicht nützt wenig, wenn im eigenen Haus niemand davon weiß. Der Empfängerkreis gehört eingegrenzt und informiert.
Datensicherungen
Eine vollständige Löschung aus automatischen Datensicherungen ist technisch selten möglich. Deshalb gilt die Geheimhaltung dort fort.

Woran es meistens scheitert

Häufige Fehler

Wir benennen sie, weil ein Dokument mit einem dieser Fehler seinen Zweck verfehlt, und das fällt oft erst dann auf, wenn es darauf ankommt.

  • Alles ist vertraulich

    Die häufigste Formulierung und die schwächste. Im Streit fehlt der Nachweis, welche Information geschützt war.

  • Ausnahmen weggelassen

    Ohne sie umfasst die Klausel auch Allgemeinwissen. Das macht sie insgesamt angreifbar.

  • Kein Zweck genannt

    Ohne Zweckbindung ist eine eigene Verwertung der Informationen kaum zu untersagen.

  • Vertragsstrafe abschreckend hoch

    Eine unangemessene Höhe führt dazu, dass am Ende gar keine Vertragsstrafe greift.

  • Als Wettbewerbsverbot benutzt

    Gegenüber Angestellten braucht ein Tätigkeitsverbot eine Karenzentschädigung. Eine Geheimhaltungsklausel ersetzt sie nicht.

Häufige Fragen

Einseitig oder beidseitig, was ist richtig?
Das hängt davon ab, wer offenlegt. Gibt nur eine Seite Informationen heraus, etwa vor der Prüfung eines Angebots, genügt die einseitige Fassung. Tauschen beide Seiten Informationen aus, ist die beidseitige Fassung der sauberere Weg, weil sonst nur eine Seite gebunden ist.
Wie lange sollte die Geheimhaltung gelten?
Üblich sind zwei bis fünf Jahre nach dem Ende der Zusammenarbeit. Entscheidend ist, wie lange die Information ihren Wert behält. Für ein Fertigungsverfahren kann das länger sein als für eine Preisliste.
Was passiert bei einem Verstoß?
Ohne Vertragsstrafe bestehen die gesetzlichen Ansprüche auf Unterlassung, Auskunft und Schadensersatz. Der Schaden muss dann allerdings dargelegt und beziffert werden, und das ist bei Informationen oft schwierig. Eine Vertragsstrafe nimmt diese Hürde, muss aber angemessen bleiben.
Gilt eine Geheimhaltungsvereinbarung auch gegenüber Behörden und Gerichten?
Nein. Besteht eine gesetzliche oder behördliche Pflicht zur Offenlegung, geht sie vor. Die Vorlage sieht deshalb vor, dass im erforderlichen Umfang offengelegt werden darf und die andere Seite vorher unterrichtet wird, soweit das zulässig ist.
Was kostet das Dokument?
Der Betrag steht auf der Preisseite und wird Ihnen vor dem Absenden der Bestellung noch einmal angezeigt. Es fallen keine weiteren Kosten an.
In welchem Format erhalte ich es?
Sie erhalten das Dokument als PDF zum Ausdrucken und Unterschreiben sowie als Word-Datei im Format DOCX, die Sie jederzeit weiter anpassen können.
Wie läuft die Bestellung ab?
Zuerst fragen wir vier kurze Angaben ab, die auf die Rechnung gehören: Name, Geburtsdatum, Meldeadresse und Kontakt. Danach bestätigen Sie die Bestellung, und Ihr Zugang steht sofort bereit. Erst dann kommt der Fragebogen zu Ihrem Dokument. So sehen Sie nicht vierzig Felder, bevor überhaupt klar ist, worum es geht.
Wie schnell bekomme ich es?
Ihr Dokument wird unmittelbar erzeugt, sobald Sie den Fragebogen abgeschlossen haben. Bevor es herausgeht, prüfen wir Ihren Auftrag von Hand. Danach wird es zugestellt, in der Regel innerhalb weniger Stunden. Es liegt dann als Anhang in Ihrer E-Mail und zusätzlich in Ihrem Kundenbereich bereit.
Kann ich den Fragebogen später fertig machen?
Ja. Ihre Rechnung enthält einen Link, der Sie genau an die Stelle zurückbringt, an der Sie aufgehört haben, auch auf einem anderen Gerät. Der Zugang gilt 14 Tage. Was Sie bereits eingetragen haben, ist gespeichert.
Sieht sich das jemand an?
Ja, jeden einzelnen Auftrag. Bevor Ihr Dokument versandt wird, sieht es jemand von uns durch: ob die Angaben vollständig sind, ob sie zueinander passen und ob das gewählte Dokument zu dem passt, was Sie damit erreichen wollen. Fällt dabei etwas auf, melden wir uns bei Ihnen, bevor Sie ein Schriftstück in der Hand halten, das seinen Zweck verfehlt. Eine Rechtsberatung ist mit dieser Prüfung nicht verbunden.
Bekomme ich eine Standardvorlage?
Nein. Für dieses Dokument gibt es einen eigenen Fragebogen, und der Text entsteht aus Ihren Antworten. Was auf Sie nicht zutrifft, steht am Ende auch nicht darin. Sie füllen also keine Blankovorlage aus, sondern erhalten ein auf Ihre Angaben zugeschnittenes Schriftstück.
Wie funktioniert die Bezahlung?
Sie erhalten eine Rechnung per E-Mail und überweisen den Betrag auf das darin genannte Konto. Eine Vorkasse ist nicht erforderlich, Sie bekommen das Dokument zuerst.
Was genau kaufe ich?
Den Zugang zu unserer Anwendung für Ihr gewähltes Dokument, 14 Tage lang: den Fragebogen, die Erstellung des Dokuments, unsere Prüfung von Hand und die Zustellung als PDF und als Word-Datei. Das fertige Dokument ist das Ergebnis dieses Zugangs.
Kann ich stornieren?
Mit Ihrer Bestätigung stellen wir den Zugang bereit, damit ist die Leistung vollständig erbracht. Das Widerrufsrecht erlischt in diesem Moment nach § 356 Absatz 4 BGB, worauf Sie im Bestellvorgang ausdrücklich hingewiesen werden und dem Sie dort zustimmen. Bei einem Fehler in der Erstellung korrigieren wir das Dokument selbstverständlich.
Ist das eine Rechtsberatung?
Nein. Wir bereiten aus Ihren Angaben ein Dokument auf und prüfen jeden Auftrag von Hand, bevor er herausgeht. Wir vertreten Sie dabei nicht und beurteilen Ihre Rechtslage nicht. Für eine rechtliche Beurteilung Ihrer persönlichen Situation wenden Sie sich bitte an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

Die Angaben sind allgemeine Informationen und keine Rechtsberatung.

Ihre Geheimhaltungsvereinbarung in wenigen Minuten

Ein- oder beidseitig, mit benanntem Gegenstand, klaren Ausnahmen und Löschungspflicht.

39,00 EUR · Sofort erstellt · Von Hand geprüft · Zahlung per Überweisung